Das Aufwärmen
Schläge, die viel zu sanft anfangen und an der richtigen Stelle enden, in dieser Reihenfolge.
Warum es funktioniert
Was Schläge aushaltbar macht, ist nicht die Kraft, sondern die Reihenfolge. Zehn Minuten mit flacher Hand, viel zu leicht, machen die Haut warm und voll Blut, und dann fühlt sich das, was danach kommt, ganz anders an. Wird das Aufwärmen übersprungen, tun dieselben Schläge einfach weh.
So geht ihr vor
- 01
Vereinbart zuerst zwei Dinge: wo am Körper getroffen werden darf, Gesäß und Rückseite der Oberschenkel, sonst nirgends, und wie viel morgen noch zu sehen sein darf, falls eine/r von euch ins Schwimmbad oder zum Arzt muss.
- 02
Fangt mit der flachen Hand und viel zu leicht an, zehn Minuten lang. Die Haut soll warm und rot sein, bevor etwas Härteres überhaupt zur Debatte steht.
- 03
Nehmt ein Gerät dazu, nicht drei. Wer empfängt, sagt alle fünf Schläge grün, gelb oder rot, und gelb heißt weniger Kraft, nicht Stopp.
Was meistens schiefgeht
Noch ein Gerät, nur um zu sehen, was es macht. Lasst es. Eins nach dem anderen, den ganzen Abend. Bleibt beim Gesäß und der Rückseite der Oberschenkel. Nieren, Wirbelsäule, Steißbein und Gelenke vertragen davon nichts, und Spuren bleiben oft länger, als ihr vereinbart habt.
Nieren, Wirbelsäule, Steißbein und Gelenke vertragen keine Schläge, bleibt beim Fleischigen. Spuren können länger halten als der Abend, an dem sie vereinbart wurden, also wird das besprochen, bevor der erste Schlag fällt.
Was das Rezept verlangt, wird Typ für Typ im Ratgeber zu Sexspielzeug erklärt.
Mehr in dieselbe Richtung
- Mittel · Eine Stunde
Das lange Hinhalten
Alles, was sonst schnell geht, in halbem Tempo.
- Mittel · Eine halbe Stunde
Die Absprache davor
Die halbe Stunde, die den Rest möglich macht.
- BDSM · Anderthalb Stunden, davon dreißig Minuten Reden
Die erste Szene
Eine kurze Szene, bei der alles drumherum steht.

Was ihr beide wollt.
Zwanzig Fragen, getrennt beantwortet. Ihr seht nur, wozu ihr beide ja gesagt habt.
Zum FragebogenNur für Erwachsene ab 18 Jahren. Gedacht für zwei Erwachsene in einer einvernehmlichen Beziehung.